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FC Parsdorf e.V.

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Das große Spektakel

10 Okt 2015
·
von Jonas Pfeiffer
·
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SC Kirchheim II - FCP  5 : 5
Was für ein Spiel! In einem irren Schlagabtausch teilen sich Parsdorf und Kirchheim die Punkte. Zweimal mit zwei Toren zurückgelegen, dann nochmal in Rückstand geraten, um in letzter Sekunde mit einer Wahnsinnsmoral doch noch den Ausgleich zu schaffen. So lässt es sich zusammenfassen.

Manu Sauer: Rettete mit 2 Toren den Punktgewinn

Zunächst einmal gab es das Debut von Lukas Stolzer der mit Zweitspielrecht erstmals die rechte Seite beackern durfte. Das Spiel begann allerdings alles andere als positiv für die Gäste, denn nach zwanzig Minuten und einem Doppelschlag der Gastgeber lag man schon mit 0:2 zurück. Beide Male konnten Kopfballverlängerungen nicht verhindert werden und schlugen im langen Eck ein. Der FCP antwortete mit wütenden Angriffen und wurde prompt belohnt. Ein schöner Seitenwechsel landete bei Neuzugang Stolzer, der einen Mann stehen ließ und schön ins lange Eck schlenzte (2:1, 27.). Es ging weiter Richtung Kirchheimer Tor und nach einer Flanke ins Sturmzentrum wurde Benna Happe regelwidrig umgestoßen. Den fälligen Elfer versenkte Gabriel Hrase problemlos zum Ausgleich (2:2, 35.). Es war aber immer noch nicht Halbzeit und die Parsdorfer Hintermannschaft zeigte sich nochmal schläfrig, was Kirchheims Martin Gärber nach einer flachen Hereingabe direkt bestrafte (3:2, 40.).

Aus der Kabine kamen entschlossene Parsdorfer, die das Spiel unbedingt noch drehen wollten. Der Platz gehörte fast nur noch den Gästen, weil sich Kirchheim zurückzog. Und dennoch konnte die KSC-Führung ausgebaut werden. Eine Freistoßflanke lenkte Pfeiffer per Kopf unhaltbar ins eigene Tor (4:2, 52.). Die Parsdorfer Moral war davon jedoch ungebrochen und Manu Sauer hatte sich gerade erst warm geschossen. In der 60. Minute versenkte er einen Freistoß aus zwanzig Metern im rechten Kreuzeck. Das Torwarteck – aber den hätte wohl nicht mal Neuer gehalten. Und als ein paar Minuten später auch noch eine Freistoßflanke von Basti Hobmeier direkt im langen Kreuzeck landete, war das Comeback geschafft und der Jubel entsprechend.

4 Tore sollten an diesem Tag aber nicht reichen um zählbares aus Kirchheim mitzunehmen. Déjà-vu… Wieder eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld. Kopfball Kirchheim. Mahnt ahnt was folgt. Lange Ecke, drin (5:4, 83.). Es wäre bei diesem Spiel wohl jede Aktion ungefährlicher geblieben als einen Freistoß zu riskieren. Der FCP bäumte sich ein letztes Mal auf und bekam an der Mittellinie selbst noch einmal dieses gefährliche Ding namens "Freistoß" zugesprochen. Manu Sauer trat wieder an und zielte direkt aufs Tor. Der Kirchheimer Keeper unterschätzte den Ball und machte einen Schritt vorwärts. Einen Schritt zu viel. Er bekam zwar noch seine Finger an den Ball, aber mehr auch nicht und es klingelte. 5:5 in der 3. Minute der Nachspielzeit. Schluss.

Nicht ganz unschuldig an den 10 Toren war sicherlich der winzige Kirchheimer Kunstrasenplatz, der Chancen aus dem Spiel heraus zur Mangelware machte. Aber auch die überschaubare Abwehrleistung beider Mannschaften trug ihren Teil bei. 8 von 10 Toren fielen nach ruhenden Bällen.

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